Das Bild zeigt die Headergrafik zu der Success Story EPPA - Network Design Verbundslogistik. Es werden Großladungsträger gezeigt, die Fenstersysteme transportieren.

success story

Network Design Verbundslogistik

Strukturen und Prozesse für eine kooperative Rückwärtslogistik für Großladungsträger innerhalb Europas

Die sieben führenden Hersteller von Kunststoff-Fenstersystemen im europäischen Branchenverband EPPA betreiben jeweils eigene Logistiknetzwerke für die Rückführung ihrer Großladungsträger. Um Kosten und CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren, sollte ein unternehmensübergreifendes Verbundnetzwerk für die Rückwärtslogistik entwickelt werden. Rothbaum Consulting modellierte die bestehenden Netzwerke, entwickelte kooperative Strukturen und Prozesse und konzipierte mithilfe von Supply Chain Design das optimale Logistiknetzwerk. Dadurch konnte das Potenzial eines gemeinsamen Verbundnetzwerks hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit belastbar nachgewiesen werden.

Das Bild zeigt die Geschäftsführerin Charlotte Röber von EEPA

Das methodische Vorgehen und die analytischen Kompetenzen von Rothbaum haben unser Vorhaben einer Verbundlogistik entscheidend vorangebracht.

Charlotte Röber, Geschäftsführerin EPPA

Aufbau einer zukunftsfähigen Verbundlogistik

Herausforderung

Die Rückwärtslogistik der sieben beteiligten Unternehmen war durch eigene, mehrstufige Netzwerke geprägt. Ziel war es, durch eine stärkere Kooperation Strukturen und Prozesse zu harmonisieren sowie ein wirtschaftlich und nachhaltig optimiertes Verbundnetzwerk zu gestalten.

Umsetzung

Auf Basis einer umfassenden Datenanalyse des Staus Quo in 7 Unternehmen wurde ein Simulationsmodell erzeugt. Anschließend entwickelten wir kooperative Strukturen und Prozesse, integrierten diese in das Modell und ermittelten im Supply Chain Design das bestmögliche Setup des Logistiknetzwerkes. Abschließend wurden die Einsparpotenziale bewertet.

Ergebnisse

Das entwickelte Verbundnetzwerk schafft die Grundlage für eine effizientere Logistik durch die gemeinsame Nutzung von Transport-, Lager- und Umschlagskapazitäten. Dadurch können sowohl die Logistikkosten als auch die CO₂-Emissionen deutlich reduziert werden.

14-25%

Reduzierung der Gesamtlogistikkosten

bis 25%

Reduzierung der CO2-Emmissionen

0,4%

Annäherung des erstellten Modells an die Realität

Detaillierte Ergebnisse

  • Zur Etablierung des Verbundnetzwerkes entwickelte Rothbaum einen zweistufigen Umsetzungsplan.
  • In Stufe 1 werden die Transporte und Konsolidierungsstandorte kooperativ genutzt. Hierzu definierte Rothbaum neue Abholgebiete und Transportmodi. Vereinzelt wurden neue Relationen geschaffen. Bereits in dieser ersten Stufe können signifikante Einsparungen erzielt werden. Da die Umsetzung durch Reallokation bestehender Ressourcen erfolgen kann, sind nur geringe Investitionen notwendig.
  • In einer zweiten Stufe werden neue, dedizierte Verbundstandorte an ausgesuchten Orten geschaffen und in das Logistiknetzwerk integriert. Durch diese Maßnahme können weitere Synergieeffekte geschaffen und die Einsparungen deutlich gesteigert werden. Der Betrieb des Verbundnetzwerkes kann nun durch ein Joint Venture Unternehmen erfolgen.
Portrait von Kai Philipp Bauer, Geschäftsführer bei Rothbaum
Dr.-Ing. Kai Philipp Bauer

Senior Manager Supply Chain

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