Das Bild zeigt eine Fabrik des Unternehmens Feron.

Success story

Digitalisierung in den drei Féron-Werken

Konzeption der IT-Systemarchitektur und Auswahl eines zukunftsorientierten Manufacturing Execution Systems (MES)

Die Produktionsanlagen bei Féron laufen teils am Kapazitätslimit. Zudem ist die IT-Systemlandschaft historisch gewachsen und angesichts des starken Umsatzwachstums nicht mehr ausreichend. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist das Ziel, die gesamte Féron-IT-Architektur strategisch auszurichten, mit einem besonderen Fokus auf die Auswahl eines geeigneten MES.

Dieses Projekt hat den Grundstein für unsere digitale Zukunft gelegt – professioneller, effizienter und bereit für starkes Wachstum.

Jean-Marc Vesselle, CEO Aluminium Féron GmbH & Co. KG

Aluminium Féron GmbH & Co. KG

  • Familienunternehmen mit einer Unternehmensgeschichte bis in die 1930er Jahre.
  • In den drei Werken in Düren werden Beschichtungen für die Bereiche Print, Protect, Decor und Solar auf Weltmarktführerniveau produziert.
  • Das breite Produktportfolio umfasst Beschichtungen auf unterschiedlichen Materialien für Kaffee-Kapseln bis hin zu Etiketten für die Kofferabfertigung an Flughäfen.
  • Féron erwirtschaftet mit 250 Mitarbeitenden einen hohen zweistelligen Millionenumsatz.

Leistungen

  • IT-Architektur: Ist-Aufnahme der aktuellen und Konzeptionierung der zukünftigen IT-Systemlandschaft inklusive einer Umsetzungsroadmap.
  • Systemauswahl: Strategiedefinition, Aufnahme von Anforderungen und Prozessen, Ausschreibung sowie Bewertung und Auswahl eines optimalen MES-Anbieters.

Ergebnisse

  • Konzeptionierung der zukünftigen Féron-IT-Systemlandschaft über alle Funktionsbereiche
  • Strukturierte Aufnahme Férons Anforderungen an das zukünftige MES sowie Abbildung aller relevanten Kernprozesse.
  • Definition wichtiger Use Cases und Kontaktaufnahme mit potentiellen MES-Anbietern.
  • Erstellung eines detaillierten Business Cases als Grundlage zur Bewertung und finalen Auswahl eines Anbieters.
  • Begleitung bei der Entwicklung des Proof of Concepts.

Projektbeschreibung: Digitalisierung in den drei Féron-Werken

Die zentrale Herausforderung des Projekts bestand darin, das über Jahrzehnte angesammelte Fachwissen erfahrener Mitarbeiter systematisch zu erfassen und in eine strukturierte Anforderungsliste zu überführen. Die Produktionsplanungs- und Steuerungsmethoden waren angesichts des ambitionierten Wachstumskurses bis 2030 nicht skalierbar. Daher investierte Féron gezielt in eine moderne IT-Infrastruktur, um diesen Wandel voranzutreiben. Der erste Schwerpunkt lag dabei auf dem Herzstück des Geschäfts – der Produktion.

Vorgehensweise

Zu Beginn analysierte Rothbaum die bestehende IT-Systemlandschaft und entwickelte gemeinsam mit Verantwortlichen aus Produktion, Logistik, IT, F&E, Controlling und weiteren Bereichen ein Zukunftsbild. Anschließend lag der Fokus auf den IT-Systemen der Produktion: Detaillierte Prozessaufnahmen wurden durchgeführt und Interviews gehalten. Auf Basis des erarbeiteten Anforderungskatalogs und der Use Cases erfolgte die Ausschreibung, gefolgt von der Erstellung eines Business Cases zur finalen Anbieterauswahl. Abschließend begleitete Rothbaum den Prozess der Entwicklung des Proof of Concept mit dem Systemintegrator.

Ergebnisse

Dank der vertrauensvollen und pragmatischen Zusammenarbeit mit den Experten von Rothbaum konnte Féron seine IT-Architektur klar strukturieren und strategisch ausrichten.

Durch die systematische Erfassung aller relevanten Anforderungen erstellten wir schnell eine Shortlist vielversprechender MES-Anbieter und wählten zügig den für Féron optimalen Partner aus. Dieser deckt sämtliche wichtige Funktionen im Standard ab – mit minimalem zusätzlichem Programmieraufwand. Zudem bietet er essenzielle Teilmodule wie Betriebsdatenerfassung, Scheduling und Lagermanagement aus einer Hand. Auch die Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe passten hervorragend zu den Unternehmenswerten.

Mittels der von Rothbaum begleiteten Neustrukturierung der IT wurden erhebliche Einsparpotenziale in direkten und indirekten Bereichen erschlossen, eine essenzielle Grundlage für das zukünftige Wachstum sowie nachhaltige Profitabilität des Unternehmens.

Portrait von Philipp Kappus.
Philipp Kappus

Manager Produktion

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